„Que(e)r durch NRW“ mit dem Regionalzug zum Coming Out Tag 2014

„Que(e)r durch NRW“ mit dem Regionalzug zum Coming Out Tag 2014

Am 11.10.2014, dem Internationalen Coming Out Tag fand die Aktion „Que(e)r durch NRW“ statt.

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Durch buntes Auftreten wurde für mehr Akzeptanz eingestanden und Aufmerksamkeit für die Vielfalt unserer Gesellschaft geweckt. Die Veranstalter_innen von Knutschfleck Aachen in Kooperation mit dem Queerreferat Aachen waren an diesem Tag mit dem Regionalexpress von Aachen über Köln, Duisburg, Essen bis hin nach Paderborn (einmal „que(e)r durch NRW“) gefahren und hatten auf dem Weg noch weitere Mitstreitende „aufgesammelt“.

Mit einiger Verspätung in Paderborn angekommen warteten schon queere, lesbische, schwule, bisexuelle und trans* Paderborner_innen, unter anderem auch von Herzenslust Paderborn, auf sie, die sich in eine gemeinsame bunte Demonstration durch die Stadt einreihten. Mit Bannern, Plakaten, Luftballons und Regenbogenfahnen zog die Gruppe vom Bahnhof über das Westerntor zum Rosentor, um über die Rosenstraße in die Westernstraße zu ziehen, in der viele Passant_innen mit der Botschaft erreicht wurden.

Bei einer Kundgebung vor der Herz-Jesu-Kirche wurden noch einmal die Ziele vorgestellt:

  • Menschen zu ermutigen, sich selbst bedingungslos anzunehmen und dies auch von ihrem Umfeld verlangen zu dürfen
  • Die Forderung einer Gesellschaft, in der mensch sich unbefangen outen kann und mit keinerlei negativen Konsequenzen rechnen muss
  • Zu zeigen, dass unsere Welt bunter und vielfältiger ist, als es in einer heteronormativen Gesellschaft meist den Anschein macht
  • Zu verdeutlichen, dass LGBTTI*s keine versteckte, unscheinbare Minderheit sind, sondern ein mündiger Teil der Gesellschaft
  • Die Forderung einer Gesellschaft, in der für alle gleiche Rechte unabhängig der sexuellen Orientierung & Identität gelten

Am Bahnhof verabschiedeten sich die Paderborner Menschen von den Gästen. Zwei Regenbogenfahnen wurden von den Teilnehmenden unterschrieben, eine davon ging zurück auf die Reise und eine blieb in Paderborn.