„Verändern, um Leben zu retten“ – so lautet das diesjährige Motto des internationalen Gedenktags für verstorbene Drogengebrauchende.
Der Gedenktag: Mehr als Trauern
Für Angehörige, Freund:innen und andere Menschen aus dem Umfeld von Drogengebrauchenden ist der 21.Juli ein Tag, um an die Menschen zu denken, die infolge des Drogenkonsums verstorben sind.
Menschen, die illegalisierte Drogen konsumieren, sind einem erhöhtem Risiko ausgesetzt, sich mit HIV und Hepatitis C zu infizieren.
In der Statistik der Todesfälle in Zusammenhang mit illegalisierten Drogen taucht das oft nicht auf.
Wir müssen daher von einer hohen Dunkelziffer ausgehen.
Angebote der Aidshilfe
- Betreiben eines Spritzenautomaten, damit Menschen, die sowieso Drogen konsumieren, Infektionen mit HIV, Hepatitis oder anderen Krankheiten vermeiden können.
- Regelmäßige Beratungsangebote in Anlaufstellen für Drogengebrauchende
- Präventionsveranstaltungen im Bereich der Drogenhilfe und in der JVA
- Kostenloses HIV- und Hepatitis C Schnelltestangebot in den Räumen der niedrigschwelligen Drogenhilfe
Was wichtig wäre
- Angebote im ländlichen Raum, z.B. Spritzenautomaten
- Flächendeckende Subsitutionsangebote
- HIV-Schwerpunktbehandlung in Paderborn:
Bisher gibt es keine HIV- Praxis in Paderborn, das heisst, dass HIV positive Menschen zur Behandlung bis nach Bielefeld oder weiter fahren müssen. Das ist für drogenabhängige Menschen eine große Hürde.
Weitere Infos: