bodypositHIVity
— Fotoprojekt
Menschen mit HIV sind vielfältig. Das betrifft sowohl ihre Lebensweisen als auch ihre Körper, um die es vorrangig in dieser Ausstellung geht. Somit zeigen die Fotos ausdrücklich nur einen kleinen Teil dessen, was diese Vielfalt ausmacht. Mir ist bewusst, dass viele Facetten nicht abgebildet und zum Beispiel im Verhältnis zu wenig nicht cis- männliche und eindeutig zu viel weiße Menschen gezeigt werden. HIV betrifft Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft. Gerne hätte ich mehr Vielfalt an ethnischer, sozialer, kultureller oder religiöser Herkunft, an sexuellen Identitäten oder an Alter abgebildet.
Ein Ziel der Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper und dem Bezug zu HIV war es, die teilnehmenden Menschen dazu zu befähigen und zu ermutigen, ihre Interessen nach außen selbstbewusst und selbstverständlich zu vertreten. Neben der Vielfalt ging es immer auch um die Akzeptanz von Menschen mit HIV, auch um die Selbstakzeptanz.
Meine Bilder sollen selbstsicher und mit viel Ausdruck zeigen, dass ein Leben mit HIV und Aids heute gut und selbstbestimmt möglich sein kann und sollte, sollen dabei aber auch auf bestehende Probleme aufmerksam machen und nicht zuletzt einen Blick in die Vergangenheit werfen. Die begleitenden Informationen bezwecken daher aufzuklären und irrationale Ängste abzubauen.
Ausstellung in der Stadtbibliothek Paderborn
Die Fotografien werden vom 20. April bis 22. Mai 2026 als Drucke in der Stadtbibliothek Paderborn, Am Rothoborn 1, 33098 Paderborn ausgestellt.
„Grippeähnliche Symptome und ein Hautausschlag an der Schulter – das waren typische Symptome für eine akute HIV-Infektion!“
Holger, HIV-positiv seit 2022
Viele Menschen lassen sich erst testen, wenn ungeklärte Beschwerden auftreten, obwohl frühe HIV-Symptome sehr unterschiedlich oder gar nicht vorhanden sein können. Kurz nach einer Ansteckung zeigen manche grippeähnliche Anzeichen wie Fieber, Müdigkeit, Nachtschweiß oder geschwollene Lymphknoten, die jedoch schnell wieder abklingen. So auch bei Holger, dessen Symptome zunächst falsch gedeutet wurden. Weil er sich abgeschlagen fühlte und einen Ausschlag bemerkte, suchte er einen Arzt auf. Zunächst ging dieser von einer Reaktion auf ein Antibiotikum aus, doch die Beschwerden standen tatsächlich im Zusammenhang mit einer frischen HIV-Infektion. Holger kannte das Risiko, dem er sich ausgesetzt hatte, und bat gezielt um einen HIV-Test – dieser bestätigte den Verdacht. Da solche Beschwerden bei vielen anderen Krankheiten auftreten können, geben sie allein keinen sicheren Hinweis. Treten sie jedoch zeitnah nach einem Risiko auf, sollte man einen HIV-Test durchführen, denn nur dieser schafft Klarheit. Ein negatives Ergebnis beruhigt und ermöglicht bewussten Schutz; ein positives erlaubt eine frühzeitige, wirksame Therapie und verbessert die gesundheitlichen Perspektiven erheblich.
„Lippen sind zum Küssen da – mit und ohne HIV.“
Brandon, HIV-positiv seit 2023
HIV ist schwer übertragbar und erfordert eine ausreichend hohe Virusmenge, meist beim Sex oder beim Teilen von Drogenkonsum-Equipment. Im Alltag besteht kein Risiko – auch nicht beim Küssen. Brandon wuchs in Subsahara-Afrika auf, wo ihm nach seiner Diagnose fälschlicherweise gesagt wurde, er dürfe nicht mehr küssen. Heute weiß er, dass das falsch ist, und betont selbstbewusst, dass Küssen sicher ist – unabhängig vom HIV-Status. Der Mythos entsteht oft durch mangelnde Aufklärung und verunsichert Betroffene unnötig. Moderne Informationen zeigen klar, dass HIV durch Speichel nicht übertragen wird. Brandons Haltung setzt ein Zeichen gegen Vorurteile und zeigt, wie wichtig sachliche Aufklärung und Selbstbewusstsein im Umgang mit HIV sind. Sein Satz „Lippen sind zum Küssen da – mit und ohne HIV. Auch meine!“ steht für ein selbstbestimmtes Leben und dafür, falsche Vorstellungen hinter sich zu lassen.
“Im Sommer 1998 kristallisierte der Wirkstoff in den Kapseln, sie wirkten kaum noch. Über Monate blieb nur die Flüssigform. Deren Geschmack war so abscheulich, dass wir den Mund mit Erdnussbutter oder Schokocreme ausstrichen, um ihn zu überdecken.”
Berni, seit 1986 HIV-positiv
HIV ist heute gut behandelbar, mit wenigen Nebenwirkungen und einer normalen Lebenserwartung. Früher war dies anders: Die ersten Medikamente waren belastend und schwer verträglich. Berni erinnert sich besonders an 1998, als Produktionsprobleme eines wichtigen Medikaments dazu führten, dass viele Betroffene auf einen extrem bitteren Saft ausweichen mussten. Um ihn überhaupt schlucken zu können, bestrichen sie den Mund mit Erdnussbutter oder Schokocreme. Seitdem hat sich die Therapie stark verbessert: Neue Wirkstoffe verhindern zuverlässig Aids, schonen Körper und Psyche und sind meist auf eine oder zwei Tabletten täglich reduziert. Die meisten Menschen vertragen sie gut und können ein aktives, gesundes Leben führen. Bernis Rückblick zeigt, wie weit die HIV-Medizin gekommen ist und wie sehr moderne Präparate die Lebensqualität verbessert haben.
“Mein Arzt hatte mich trotz diverser Hinweise darauf nicht auf HIV getestet – schließlich bin ich verheiratet und hetero. Als ich nach Koma und Intensivstation mit Aids aus dem Krankenhaus entlassen zu ihm ging, wollte er es immer noch nicht glauben. Ich habe Aids überlebt, aber mit einem früheren HIV-Test wäre ich nie erkrankt.”
Jakob, 2021 Diagnose HIV-positiv
Nach frühen, oft milden Symptomen folgt bei HIV meist eine lange Phase ohne Beschwerden, in der das Virus das Immunsystem dennoch stetig schwächt. Unbehandelt kann sich daraus Aids entwickeln. Jakob gehört zu den sogennnten „Late Presentern“, also Menschen, bei denen die HIV-Infektion erst sehr spät erkannt wird. Trotz deutlicher Anzeichen dachte sein Arzt nicht an HIV, weil Jakob in einer festen Partnerschaft und heterosexuell war. Erst als er schwer erkrankte und mit Aids ins Krankenhaus eingeliefert wurde, erfolgte der Test – und damit die Diagnose. Nach Koma und Intensivstation überlebte er, doch viele Schäden bleiben. Seine Erfahrung zeigt, wie wichtig frühzeitiges Testen unabhängig von Lebenssituation oder Zuschreibungen ist. Eine späte Diagnose liegt meist vor, wenn die CD4-Zahl unter 350 liegt; in Deutschland betrifft das etwa die Hälfte der neuen Fälle. Zudem leben viele Menschen unerkannt mit HIV. Jakobs Geschichte unterstreicht die Bedeutung von Routine-Tests und dem Abbau von Vorurteilen in der medizinischen Versorgung.
“Durch alte Medikamente habe ich Lipodystrophie, die bei mir zu Fettansammlungen am Bauch geführt haben. Daher wurde ich oft angesprochen, ob ich schwanger bin – und die Menschen waren dann überrascht, als ich es war.”
Dana, seit Geburt HIV-positiv, 2-fache Mutter
Ältere HIV-Medikamente führten bei manchen Betroffenen zu langfristigen körperlichen Veränderungen wie dem Lipodystrophie-Syndrom, bei dem sich Fett im Körper ungleich verteilt. Auch Dana ist betroffen und erlebt häufig, dass ihr Bauch zu Schwangerschaftsvermutungen führt. Als sie tatsächlich schwanger wurde, waren viele überrascht. Heute kommen solche Nebenwirkungen kaum noch vor, da ältere Präparate nicht mehr genutzt werden. Schwangerschaften sind unter moderner Therapie sicher: HIV wird weder beim Sex noch während Geburt oder Stillen übertragen, wenn die Viruslast unterdrückt ist. Viele Menschen mit HIV können ihren Kinderwunsch problemlos erfüllen. Die medizinischen Empfehlungen zu Schwangerschaft, Geburt und Säuglingsernährung bei HIV sind in einer eigenen Leitlinie festgehalten – der Deutsch-Österreichischen Leitlinie zur HIV-Therapie in der Schwangerschaft und bei HIV-exponierten Neugeborenen. Diese wurde 2025 an den aktuellen wissenschaftlichen Stand angepasst und dient Fachkräften als Orientierung, um schwangere HIV-positive Menschen sowie ihre Kinder sicher und kompetent zu begleiten – sowohl in der Klinik als auch in der ambulanten Betreuung. Danas Geschichte zeigt sowohl die Folgen früher Therapien als auch die Möglichkeiten moderner Behandlung und ein selbstbestimmtes Familienleben mit HIV.
“Ich habe Aids im Endstadium überlebt, habe aber dauerhaft eine Erkrankung im Zentralnervensystem. Ich bin einer der wenigen, der mit PML seit 12 Jahren noch lebt. Jeder Tag, an dem ich positiv denken und lachen kann, ist für mich ein kleiner Sieg.”
Sven, HIV-positiv seit 2013
Auch moderne Medikamente können Nebenwirkungen haben, und manche körperlichen Folgen entstehen, wenn HIV lange unentdeckt bleibt. „Ich habe Aids im Endstadium überlebt, habe aber dauerhaft eine Erkrankung im Zentralnervensystem“, berichtet Sven. Er erhält jedoch, wie die meisten HIV-positiven Menschen, heute eine wirksame Behandlung. Dank der Therapie schreitet die Erkrankung langsamer voran: „Ich bin einer der wenigen, der mit PML seit 12 Jahren noch lebt. Jeder Tag, an dem ich positiv denken und lachen kann, ist für mich ein kleiner Sieg.“ Die meisten Menschen vertragen ihre HIV-Medikamente gut; Beipackzettel listen jedoch aus rechtlichen Gründen auch sehr seltene Nebenwirkungen auf. Ein gesunder Lebensstil kann Beschwerden mindern. Wichtig ist, Medikamente nicht eigenständig abzusetzen, sondern Probleme mit der behandelnden Person zu besprechen, um gegebenenfalls auf verträglichere Präparate zu wechseln. Zudem können HIV-Medikamente mit anderen Arzneimitteln oder Drogen wechselwirken, weshalb medizinische Fachkräfte bestenfalls über alle Substanzen informiert sein sollten.
“Der Arzt sagte zu mir, mit ihrer HIV-Infektion werden Sie den Laufsport wohl aufgeben müssen. Heute laufe ich einen Marathon!“
Gregor, seit 1990 HIV-positiv
Eine HIV-Infektion bedeutet heute nicht mehr, das Leben stark einschränken zu müssen. Entscheidend ist eine erfahrene HIV-ärztliche Begleitung, mit der Therapiebeginn, Nebenwirkungen, Untersuchungen und sexuelle Gesundheit besprochen werden können. Nicht alle Ärzt*innen kennen sich ausreichend aus – wie bei Gregor, dessen Arzt ihm riet, mit dem Laufsport aufzuhören. Das war unnötig: Gregor trainierte weiter und läuft heute Marathon. Seine Erfahrung zeigt, wie wichtig fundierte Beratung ist und dass ein aktives, selbstbestimmtes Leben möglich bleibt. Viele Herausforderungen lassen sich mit der richtigen Unterstützung gut bewältigen. HIV betrifft zwar verschiedene Lebensbereiche, doch moderne Therapie ermöglicht ein weitgehend normales Leben, in dem sportliche Ziele ebenso erreichbar sind wie berufliche oder familiäre Wünsche. Gregors Geschichte ist ein Beispiel dafür, wie falsch eingeschätzte Einschränkungen Betroffene verunsichern können – und wie befreiend gute Information wirkt.
“Durch die Therapie wird die Anzahl der Viren in meinem Körper so weit reduziert, dass HIV nicht einmal beim Sex ohne Kondom übertragen werden kann. Das ist bewiesen.”
Sebastian, seit 2017 HIV-positiv
Unter wirksamer Therapie ist HIV nicht übertragbar – selbst beim Sex ohne Kondom. Die Behandlung senkt die Viruslast so weit, dass keine Weitergabe mehr möglich ist. Damit verhindert sie auch die Entwicklung von Aids und eröffnet neue Perspektiven für Beziehungen, Sexualität und Familienplanung. Die Formel n=n („nicht nachweisbar = nicht übertragbar“) ist wissenschaftlich belegt und entlastet Betroffene emotional erheblich. Sebastian lebt dadurch selbstbestimmt und frei von der Angst, andere zu gefährden. Viele wissen jedoch noch zu wenig darüber, obwohl das Wissen Sicherheit schafft, Ängste reduziert und die Lebensqualität steigert. Paare können Kinder bekommen, ohne besondere medizinische Maßnahmen. n=n ist ein wesentlicher Bestandteil moderner HIV-Aufklärung und zeigt, wie sehr sich das Leben mit HIV durch Therapie verändert hat – hin zu Normalität, Offenheit und neuen Möglichkeiten.
“Es ist wichtig, an das WIR, an unser aller Solidarität zu appellieren, HIV sichtbar zu machen und immer wieder zu zeigen, dass HIV längst zum Alltag gehört.”
Eva, HIV-positiv seit 2012
Wissen über HIV ist für alle wichtig, besonders um Vorurteile und Ängste abzubauen. Viele fürchten sich vor einer Ansteckung im Alltag oder beim Sex, obwohl unter wirksamer Therapie keine Übertragung möglich ist. Aufklärung fördert einen respektvollen Umgang und stärkt Solidarität. Eva spricht offen über ihre Infektion und zeigt, auch in Medien, wie normal das Leben mit HIV heute ist. Ihr ist es wichtig, Solidarität zu stärken, HIV sichtbar zu machen und deutlich zu machen: HIV gehört längst zum Alltag, und ein erfülltes Leben ist für Betroffene gut möglich. Sichtbarkeit kann befreiend, aber auch herausfordernd sein: Reaktionen können positiv sein, aber auch irritiert oder ablehnend. Deshalb sollte man gut überlegen, wem man sich anvertraut, und sich vorher selbst stabil fühlen. Vertraute Menschen können entlasten, doch Offenlegung ist kein Muss. Wichtig ist zu verstehen, dass HIV eine gut behandelbare chronische Erkrankung ist. Evas Offenheit zeigt, wie gesellschaftlicher Wandel durch Informationen und persönliche Geschichten entsteht und wie sichtbar gelebte Normalität Stigmatisierung entgegenwirkt.
“Über die Selbsthilfe habe ich nach einer Zeit des Versteckens und schlechter Erfahrungen gelernt, wie gut und befreiend es ist, selbstbewusst und souverän über meinen Virus zu sprechen.”
Martin, HIV-positiv seit 2000
Eine HIV-Diagnose ist oft belastend, doch Selbsthilfe bietet Raum zum Austausch mit Menschen, die ähnliche Erfahrungen haben. In Deutschland gibt es zahlreiche Gruppen und Beratungsstellen, die Betroffene unterstützen. Martin engagiert sich selbst in der Selbsthilfe und berichtet, wie er durch andere gelernt hat, offen und souverän mit seiner Infektion umzugehen. Viele haben Jahre der Geheimhaltung hinter sich, oft geprägt von Angst vor Ablehnung. Selbsthilfe stärkt, schafft Selbstvertrauen und hilft dabei, das eigene Leben wieder aktiv zu gestalten. Ziel ist, Normalität zu fördern und Stigmatisierung entgegenzuwirken. Das Buddy-Projekt ergänzt dieses Angebot: Geschulte HIV-positive Ehrenamtliche unterstützen neu Diagnostizierte und begleiten sie in den ersten Schritten. Voraussetzung ist, dass Buddies ihre eigene Diagnose verarbeitet haben und anderen Orientierung geben können. Martin zeigt, wie befreiend es ist, sich nicht länger verstecken zu müssen.
“Ich lebe mit HIV und mache mich stark für HIV-positive Menschen.”
Gerd, Diagnose HIV-positiv 1999
Das Buddy-Projekt vermittelt bundesweit HIV-positive Menschen, die andere Betroffene nach der Diagnose begleiten. Die Buddies kommen aus verschiedenen Altersgruppen und Lebensbereichen und unterstützen mit Erfahrung, Empathie und praktischen Tipps. Voraussetzung ist, dass die eigene Infektion verarbeitet ist und man ein positives Beispiel für ein selbstbestimmtes Leben geben kann. Interessierte nehmen an einer zweiteiligen Fortbildung teil, die sie auf ihre Rolle vorbereitet. Das Projekt zeigt, wie wichtig gegenseitige Unterstützung im HIV-Kontext ist. Gerade nach einer Diagnose sind Orientierung, emotionale Stabilität und Austausch entscheidend. Buddies bieten Halt, stärken Selbstvertrauen und helfen, erste Schritte zu gehen – etwa bei medizinischen Fragen, sozialen Herausforderungen oder dem Umgang mit Offenheit und Diskriminierung. Gerd engagiert sich, weil er selbst gute Erfahrungen gemacht hat und andere empowern möchte: „Ich lebe mit HIV und mache mich stark für HIV-positive Menschen.“
„Ich hab HIV – und Diskriminierung geht mir gepflegt am Arsch vorbei!“
Fabian, Diagnose HIV-positiv 2001
Fabian findet klare Worte gegen Vorurteile und macht deutlich, dass er sich nicht von Diskriminierung einschüchtern lässt. Seine Haltung zeigt Stärke und Selbstbewusstsein im Umgang mit HIV. Diskriminierung betrifft viele Betroffene, sei es im Alltag, im Gesundheitswesen oder im sozialen Umfeld. Fabians Aussage setzt ein Zeichen gegen Stigma und für Selbstbestimmung. Sie verdeutlicht, dass Menschen mit HIV ein normales Leben führen können und nicht verpflichtet sind, sich für ihre Infektion zu rechtfertigen. Moderne Therapien ermöglichen ein langes, gesundes Leben, und das Wissen um n=n reduziert Ängste und Unsicherheiten. Fabians Satz steht sinnbildlich für eine Generation, die HIV nicht als Makel begreift, sondern als einen Aspekt ihres Lebens, der weder ihren Wert schmälert noch ihre Lebensqualität begrenzt. Seine offene, humorvolle Art ermutigt andere, sich nicht kleinmachen zu lassen.
Ein Wort zum Schluss: Um möglichst vielen Menschen die Hürde zu nehmen, an dem Fotoprojekt teilzunehmen, habe ich mich im Verlauf entschlossen, den Teilnehmenden nicht nur anzubieten, ihren Namen zu verändern, sondern grundsätzlich alle Namen zu ändern, damit niemand sich gedrängt fühlen musste, den echten Namen zu nennen. Vielen Dank an alle, die sich mutig vor meine Kamera geworfen haben und mir viel aus ihrem Leben mit HIV erzählt haben! Und vielen Dank an ViiV Healthcare, die dieses Projekt mit ihrer Förderung überhaupt möglich gemacht haben.
Welt-Aids-Tag am 01.12.2025, Thorsten Driller

Gefördert durch ViiV Healthcare GmbH