Schwule Männer

Coming Out Beratung

Wenn ein Mann feststellt, dass er (auch) auf Männer steht, er lernt, dies zu akzeptieren – und dies schließlich seinen Freund_innen, der Familie etc. mitteilen will, dann nennt sich das Coming Out. In der AIDS-Hilfe bekommen Sie / bekommst du Beratung in allen Fragen rund um das so genannte Coming Out. Für Jungs, die auf Jungs stehen haben wir eine eigene Seite mit Informationen, klickt dafür auf das Bild: lieber-banane3

Aber auch bzw. gerade erwachsene Männer brauchen in dieser Zeit Rat und Unterstützung. In der AIDS-Hilfe können Sie einfach und unkompliziert, anonym und kostenlos per Telefon oder persönlich über Ihre Sorgen und Probleme reden. Wir hören zu und stehen Ihnen bei, natürlich auch dann, wenn Sie sich mit Ihrer Identität noch nicht sicher sind. Sie können sich mit verschiedenen Fragen an uns wenden, ob es um Coming-out, Liebe, Geschlechtsidentität, Partnerschaft, Freund_innen, Ehefrau, Kinder oder andere Themen geht. Viele Probleme kennen wir aus unserem eigenen Leben. Freund_innen, Ehefrauen, Kinder, Bezugspersonen oder andere Personen, die Rat suchen, können sich ebenso an uns wenden.

Ansprechpartner ist Thorsten Driller, Sie erreichen ihn unter 05251 – 280 298 oder unter thorsten.driller@paderborn.aidshilfe.de
 
Wenn Sie von Ihrer gesellschaftlich festgelegten geschlechtlichen Identität oder Geschlechterrolle abweichende Empfindungen haben, sich also als Trans* Person oder keiner Geschlechtsidentität zugehörig fühlen, können wir Ihnen ebenso Kontakte und Informationen zukommen lassen.
 

Ich habe keine Angst, zu tun was ich möchte, deswegen geht es mir gut.

—Freddie Mercury (1946-1991), britischer Musiker und Sänger

Herzenslust

wendet sich an Männer, die Sex mit Männern (MSM) haben. Herzenslust nimmt diese in ihren unterschiedlichen Lebensweisen ernst und spricht sie in ihren spezifischen Lebenssituationen an: Männer im Coming Out, schwule Jugendliche, ältere Schwule oder Schwule in Beziehungen. Auch Sexarbeiter, Migranten, transsexuelle und bisexuelle Männer, sowie Männer die zwar Sex mit Männern haben, sich aber keiner Gruppe zugehörig fühlen, finden sich in der Kampagne wieder. Angesprochen werden zudem alle Männer, die aufgrund ihrer Lebenssituation einem besonders hohen HIV-Infektionsrisiko ausgesetzt sind, und die durch bisherige Angebote nicht ausreichend erreicht werden.