Mitgliederversammlung wählt neuen Vorstand

Mitgliederversammlung wählt neuen Vorstand

Bei der Mitgliederversammlung wählte der AIDS-Hilfe Paderborn e.V. einen neuen Vorstand. Wiedergewählt wurde die erste Vorsitzende Julia Hedtheuer aus Geseke. Zweite Vorsitzende wurde die Paderbornerin Johanna Verhoven, die bereits zuvor als Beisitzerin Mitglied des Vorstands war. Als Beisitzender wiedergewählt wurde Norbert Karsunke, neu im Beisitz sind Angela Münster, Egbert Steinhoff und Raphaela Becker. Die Amtszeit von Kirstin Neugebauer ist noch nicht abgelaufen, somit macht sie den Vorstand komplett. Die Versammlung dankte Mirjam Vogt und Lisa Mellmann, die sich nicht wieder zur Wahl stellten, für ihre Arbeit mit reichlich Applaus. 2017 ist für die AIDS-Hilfe in Paderborn ein Jubiläumsjahr. Vor dreißig Jahren wurde sie in den Hochzeiten der Aidskrise gegründet. Auch wenn der Verein große Erfolge in dieser Zeit nachweisen kann, so ist der Umgang mit HIV auch in Paderborn häufig von Unsicherheit und Angst geprägt. Die daraus resultierende Diskriminierung von Menschen mit HIV schadet den Betroffenen und hält Menschen vom HIV-Test ab. Information und Beratung bietet in Paderborn die AIDS-Hilfe....
#pussyhat Aktion am Internationalen Frauentag

#pussyhat Aktion am Internationalen Frauentag

„Die Würde ALLER Frauen ist unantastbar“ war das Motto der Landesarbeitsgemeinschaft Frauen und HIV/ Aids in NRW zum diesjährigen Internationalen Frauentag! Rund um den 08.März 2017 waren alle Menschen eingeladen ein Foto (von sich) mit einer Pussyhat zu posten. Die Pussyhats stehen als Symbol für Frauenrechte, für Diversity und Akzeptanz! Sichtbar und vernetzt wurde die Aktion dadurch, dass zu den Fotos der #pussyhat („Hashtag pussyhat“) gepostet wurde, dies verknüpfte alle Bilder mit der weltweiten Aktion. Unsere Ehrenamtlichen (und ihre Eltern, Bekannte, Freund_innen…) haben im Vorfeld gehäkelt und gestrickt und sind mit über vierzig Pussyhats losgezogen und haben Menschen dazu bewegt, bei der Aktion mitzumachen. Fotos zur Aktion finden Sie in der Galerie. Die Landesarbeitsgemeinschaft Frauen und HIV/Aids in NRW wies in dem Rahmen der Aktion darauf hin, dass niemand dazu verpflichtet ist, andere über eine HIV-Infektion zu informieren. Die beiden LAG-Sprecherinnen Nicole Hohenkirch und Birgit Körbel erklärten: „Wir wollen das Bewusstsein schärfen, dass Menschen mit HIV durch Datenschutz und Schweigepflicht rechtlich geschützt sind. Die Entscheidung, wer von der HIV–Infektion erfahren soll, ist sehr persönlich und kann nur von den Menschen mit HIV selbst getroffen werden.“ Obwohl die Informationen über Möglichkeiten der Ansteckung mit HIV und des Schutzes vor einer Infektion in Deutschland gut zugänglich sind, bestehen in der Bevölkerung nach wie vor irrationale Ängste vor Aids. Viele Frauen mit HIV berichten über Indiskretionen, nachdem sie Menschen in ihrem Umfeld über ihre HIV–Infektion in Kenntnis gesetzt haben. Dies hat für die Betroffenen oft belastende Folgen. „Nicht wenige erleben Stigmatisierung und Ausgrenzung, nachdem ihre HIV-Infektion bekannt wurde, nicht zuletzt auch im medizinischen und sozialen Bereich“, sagte Hohenkirch. „Die Wahrung des Patientinnengeheimnisses...